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Gunhild Nürnberg hat seit dem 4. September 1999 die
offizielle Rechtsnachfolge für das Vermächtnis des Komponisten,
Dirigenten und Musikwissenschaftlers Karlheinz Nürnberg
inne.
Was
bedeutet es, die Rechtsnachfolge für ein Werk zu haben,
welches mehr als 300 Kompositionen, Textbüchern, Skizzierungen,
Bühnenbilder und olympische Memorabilien (Erinnerungsstücke)
umfaßt?
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Zuerst seien ein paar Worte zur Person Gunhild Nürnbergs
gesagt:
Frau Gunhild Nürnberg wurde am 5. Mai 1944 geboren.
Schon in frühen Jahren (6. Lebensjahr) kam sie in den
Genuß einer musikalischen Ausbildung, verlagerte ihren
Lebensweg jedoch in den kaufmännischen Bereich. Früh
lernte sie Karlheinz Nürnberg kennen. Es wurden viele
Ehejahre daraus, welche ihr das Schaffen, die Denkweise,
die Interessenschwerpunkte und das Handeln des Künstlers
Karlheinz Nürnberg näherbrachten und sie nach seinem
Ableben zu dem Schluß kommen ließ, sein Lebenswerk nicht
„buchstäblich auf dem Dachboden verstauben zu lassen",
sondern dem Komponisten das Versprechen einzulösen:
„Sein Lebenswerk der Öffentlichkeit näher zu bringen
und zu publizieren".
Gunhild Nürnberg vertritt die Wahrung der Rechte auf
dem verwertungsgesellschaftlichen Sektor, kümmert sich
um Aufführungsmöglichkeiten und Publikation, bemüht
sich um Schaffung von Aufführungsvoraussetzungen (Sponsoring)
und Verlagsinteressenten. Weiterhin und letztendlich wird sie die Interessenvertretungen des Nachlasses in die Hände eines erfahrenen Mangements übergeben um somit in den Medien gezieltes Gehör und Interesse für die imensen Hinterlassenschaften anzusprechen. Dieses wird zur Zeit gesucht, zwecks weitergreifenden Maßnahmen zur Organisation und Publikation zu eventuellen Aufführungen.
Ihre stärkste Motivation ist die Erhaltung eines Lebenswerkes
und damit die Ehrung eines humanistisch geprägten Menschen,
dem die stetige Auseinandersetzung mit Geschichte (zeitgenössisch
und historisch) und deren Einflechtung in seine Musik
über alles ging.
Der gesamte private und vor allem musikalische Nachlass
von Karlheinz Nürnberg wird in der Badischen Landesbibliothek
Karlsruhe im Musikarchiv verwahrt und ist jederzeit nach Vorheriger Anmeldung zur Einsicht zugänglich.
www.blb-karlsruhe.de
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